Zuckererbse “Zuckearfen”

Name (ggf botanischer & Trivialname)

Zuckererbse Zuckearfen Pisum sativum convar. axiphium

Geschichte/Sorten-Herkunft/

Wissenswertes zur Sorte

Bei der Suche nach alten Gemüsesorten in Ostfriesland sind auch mehrere weißblühende Zuckererbsensorten gefunden worden. Es hat sich gezeigt, dass es seit je her in dieser Region KleingärtnerInnen, Bauern und Bäuerinnen gibt, die seit Generationen ihre eigene Zuckererbsensorte nachziehen. Dadurch entstand eine große regionale Vielfalt an Linien, die sich z.T. stark voneinander unterscheiden.

Beschreibung /Geschmack/Nutzen

bis 120 cm hoch. Alte, in Ostfriesland gefundene, weißblühende, süßlich schmeckende Sorte. Sehr früh, teils schon im April beerntbar

Standort (Sonnig, Halbschatten, Schatten / Bodenbeschaffenheit, Nass/Trocken etc.)

Der Boden sollte nicht mit frischem Mist gedüngt sein, am besten mit Kompost vorbereiten. Wenn es im Frühjahr noch sehr kühl ist, vorübergehend mit Folie oder Vlies abdecken. Jungpflanzen vertragen kurzzeitige Fröste bis -4 Grad. Ansonsten wenig anspruchsvoll, Rankhilfe von Nöten

Aussaatzeit/Abstände/Keimdauer

Saat März-Juni / ca. 4-5cm tief

50x4cm

1. Ernte /letzte Ernte / Ertrag

Im Frühsommer bereits beerntbar, bis Sommer

Lebensdauer

einjährig

Saatgutvermehrung

Relativ strenge Selbstbefruchter, teils Fremdbefruchtung durch Insekten, Sortenabstand von etwa 15m einhalten. Unbedingt aus großem Sortenbestand (min. 50 Pflanzen) vermehren! Hülsen erst nach vollständiger Reife ernten.

Typische Pflanzen/-Sortenkrankheiten – evtl. deren Behandlung

Erbsenkäfer sind typische Samenschädlinge, sie finden sich nach dem Drusch in den Samenhülsen, nicht entkommen lassen! Befallene Erbsen aus der Lagerung aussortieren

Saatguterntejahr / Herkunft

2017 / Ostfriesland

Kontakt Saatgutgeber*in

(Name, Telefon, Email)

Eintragung in die Datenbank: http://www.saatgutrad.org/datenbank