Lein – Linum usitatissimum

Name (ggf botanischer & Trivialname)

Lein Linum usitatissimum

Geschichte/Sorten-Herkunft/

Wissenswertes zur Sorte

Der Gemeine Lein ist nur aus Kultur bekannt. Nur selten tritt er verwildert auf. Er stammt vom Zweijährigen Lein (Linum bienne) ab, der im Mittelmeergebiet heimisch ist. Diese Art wurde in Mesopotamien ab dem frühen Neolithikum (ab 7.500 v. Chr.) kultiviert. Die Entstehung des Gemeinen Leins dürfte in Mesopotamien oder Ägypten erfolgt sein.

Beschreibung /Geschmack/Nutzen

Der gemeine Lein wird für sein Öl, seine Samen, sowie für die Pflanzenfasern für die Textilgewinnung angebaut. Im Hausgarten ist er auch für seine dekorativen Blüten beliebt.

Standort (Sonnig, Halbschatten, Schatten / Bodenbeschaffenheit, Nass/Trocken etc.)

Lein stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden, lediglich staunasse, verschlämmungsgefährdete und anmoorige Standorte verträgt er nicht.

Aussaatzeit/Abstände/Keimdauer

Aussaat: April – Juni in Schalen oder direkt an Ort und Stelle. Keimtemperatur: 16 – 20°C. Keimdauer: 2 bis 3 Wochen. Blüte: Juni – August. Pflanzabstand: 25 x 25 cm
1. Ernte /letzte Ernte / Ertrag
Lebensdauer

einjährig

Saatgutvermehrung

Lein ist selbstbefruchtend, Fremdbefrucht kommt selten vor. Die Leinsamen sind aus den völlig getrockneten, braunen Samenhülsen leicht zu entfernen. Zur Saatgewinnung unbedingt früh anbauen.

Typische Pflanzen/-Sortenkrankheiten – evtl. deren Behandlung

Hauptsächlich Pilzkrankheiten, auf trockene, gut durchlüftete Standorte achten. Selbstunverträglich, nicht mehrmals hintereinander anbauen.

Saatguterntejahr / Herkunft

2017/Prinzessinnengarten Berlin

Kontakt Saatgutgeber*in

(Name, Telefon, Email)

Eintragung in die Datenbank: http://www.saatgutrad.org/datenbank