Kapuzinerkresse – Tropaelum major

Name (ggf botanischer & Trivialname)

Kapuzinerkresse Tropaeolum

Geschichte/Sorten-Herkunft/

Wissenswertes zur Sorte

Die Kapuzinerkresse kam im späten 17. Jahrhundert nach Europa. Davor kannte man die Pflanze nur in einigen Ländern Südamerikas, darunter unter anderem Chile, Mexiko und Bolivien. Es wird angenommen, dass bereits die Inkas der Pflanze großen Wert zugeschrieben haben. Ab Anfang des 17.Jahrhunderts ist die Kapuzinerkresse, genauer gesagt die große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus), in Europa kultiviert worden. Heute ist die Pflanze in vielen Ländern der Erde als Zier- und Medizinpflanze verbreitet.

Beschreibung /Geschmack/Nutzen

Der Geruch ist intensiv „grün“, leicht streng. Anders verhält es sich mit dem Geschmack der Kapuzinerkresse. Sowohl die Blüten als auch die Blätter sind essbar und schmecken pikant-pfeffrig und angenehm scharf. Die Farbe der Blüten variiert zwischen gelb, orange und rot. Oft finden sich alle Farben in einer Blüte in Form von Zeichnungen oder Tupfen gemeinsam wieder.

Standort (Sonnig, Halbschatten, Schatten / Bodenbeschaffenheit, Nass/Trocken etc.)

Sonnig

nährstoffreich

leicht feucht

Aussaatzeit/Abstände/Keimdauer

Ende Mai / ca. 2 cm tief

7 -14 Tage

1. Ernte /letzte Ernte / Ertrag

Juni bis Ende Oktober (erster Frost)

Lebensdauer

einjährig

Typische Pflanzen/-Sortenkrankheiten – evtl. deren Behandlung

Blattläuse

Brenesseljauche

Nützlinge wie Florfliegen und Marienkäferlarven

Kieselgur mit einer dünnen Lage an der Kapuzinerkresse angebracht

Saatgutvermehrung

Samen, die an der Pflanze entstehen aufsammeln und durchtrocknen.

Saatguterntejahr / Herkunft

2017/Prinzessinnengarten Berlin

Kontakt Saatgutgeber*in

(Name, Telefon, Email)

Eintragung in die Datenbank: http://www.saatgutrad.org/datenbank