Basilikum – Ocimum basilikum

Name (ggf botanischer & Trivialname)

Basilikum Ocimum basilikum

Geschichte/Sorten-Herkunft/

Wissenswertes zur Sorte

Ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammend ist Basilikum vor allem aus der mediterranen Küche bekannt.

Beschreibung /Geschmack/Nutzen

großblättrige, sehr aromatische, mittelhohe bis hohe Pflanzen, für Fensterbrett, Frühbeet, Gewächshaus oder sonnige, geschützte Lage, gut geeignet für Topfkultur.

Standort (Sonnig, Halbschatten, Schatten / Bodenbeschaffenheit, Nass/Trocken etc.)

Basilikum mag es warm, sonnig und eher feucht, sowie nährstoffreich, und gerne regengeschützt.

Aussaatzeit/Abstände/Keimdauer

Voranzucht Feb.-Mai

Saat: Mitte Mai/ Lichtkeimer: Saatgut nicht bedecken sondern nur sanft andrücken und feucht halten (am besten Frischhaltefolie oder Glasplatte bis zur Keimung auf dem Topf halten).

Auspflanzung mit ca 20 cm Abständen.

1. Ernte /letzte Ernte / Ertrag

Juli-Sept.

Lebensdauer

einjährig

Typische Pflanzen/-Sortenkrankheiten – evtl. deren Behandlung

Bedeutendste Virenerkrankung ist das Luzernemosaikvirus (alfalfa mosaic virus), das Blattvergilbungen auslöst. Bei den Pilzerkrankungen steht die Blattfleckenkrankheit (ausgelöst durch Septoria-Arten) an erster Stelle, die während Regenperioden auftritt. Daneben ist im Freiland wie im Gewächshaus die Fusarium-Welke (Fusarium oxysporum) von Bedeutung. An tierischen Schädlingen sind solche von Bedeutung, die an den Blättern fressen: Raupen der Ampfereule (Acronycta rumicis), Gemeine Wiesenwanzen (Lygus pratensis) und Schnecken.

Saatgutvermehrung

Fremdbestäubt, sehr verkreuzungsfähig mit anderen Sorten. Zur Vermehrung durch Abstand oder Netz zu isolieren, Bestand von 10-20 Pflanzen ratsam um Inzucht zu vermeiden. Reife Samen sind dunkel und fallen schnell aus.