Achocha – Cyclanthera pedata

Name (ggf botanischer & Trivialname)

Achocha Cyclanthera pedata

Geschichte/Sorten-Herkunft/

Wissenswertes zur Sorte

Auch Inka-Gurke ;ist eine alte peruanische Nutz- und Heilpflanze, die auch als Schamanengurke bekannt ist, da sie für Heilungszeremonien verwendet wurde. Die Art ist in Amerika, vor allem in den südamerikanischen Anden, heimisch. Sie kommt in Mittelamerika, Kolumbien, Venezuela, Peru, Ecuador, Bolivien und Argentinien vor. Sie wird dort verbreitet angebaut und verwildert auch. Die Art wird auch in Asien (Indien, China) kultiviert.

Beschreibung /Geschmack/Nutzen

Auch Caigua, Inkagurke oder Hörnchenkürbis genannt ist eine sehr anspruchslose alte Gemüsepflanze. Die kleinen, jedoch sehr zahlreichen Früchte können etwa in Olivengrösse geerntet und roh an Salaten, als Gemüse oder eingelegt genossen werden. Auch in Gurkengröße können sie gefüllt und geschmort verzehrt werden. Die Blätter werden roh oder gekocht gegessen.

Standort (Sonnig, Halbschatten, Schatten / Bodenbeschaffenheit, Nass/Trocken etc.)

Sie ist relativ kältetolerant und gedeiht bis in 2800 m Seehöhe. Sie wächst auch noch bei Temperaturen knapp über 0 °C. Achocha bevorzugt nährstoffreichen, feuchten Boden und rankt.

Aussaatzeit/Abstände/Keimdauer

Vorzucht: ab April

Saat Mai-Juni / 2 cm tief

40 x 40 cm

1. Ernte /letzte Ernte / Ertrag

Aug-Sept

Lebensdauer

einjährig

Typische Pflanzen/-Sortenkrankheiten – evtl. deren Behandlung

Wenige bekannt

Saatgutvermehrung

Achochas haben sowohl männliche als auch weibliche Blüten an einer Pflanze und sind selbsfruchtbar; somit gelingt die Saatgutvermehung auch bei einer einzigen Pflanze, auch wenn ein Bestand aus mehreren Pflanzen zu bevorzugen ist. Die Früchte ernten wenn sie gelb werden, an einem warmen Ort 4-5 Tage liegen lassen, dann aufschneiden, die Samen auspulen und nachtrocknen.

Saatguterntejahr / Herkunft

2017/Prinzessinnengarten Berlin